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Bei Herzinsuffizienz die Pathophysiologie nicht aus den Augen verlieren

Das Management der Herzinsuffizienz hat in den vergangenen 30 Jahren mehrere grundlegende Veränderungen erfahren. Galt das Interesse zunächst primär der Hämodynamik, wurde der Fokus ab den 1990er-Jahren vermehrt auf neurohumorale Konzepte gerichtet – was zu großen Schritten in der Entwicklung neuer Therapien geführt hat. Wir sprachen mit Univ.-Doz. Dr. Martin Hülsmann von der Klinischen Abteilung für Kardiologie an der Medizinischen Universität Wien.

M. Hülsmann: Das waren damals die ersten Jahre, in denen die ACE-Hemmer eingeführt und große Studien dazu publiziert wurden. Das war der Beginn der Behandlung der Herzinsuffizienz. Davor standen ausschließlich symptomatische Therapien zur Verfügung. In dieser Zeit entwickelte sichauch das pathophysiologische Verständnis der Erkrankung. Davor wurde versucht, das Herz mit positiv inotropen Substanzen anzutreiben, weil man sah, dass die Patient:innen einen reduzierten „cardiac output“, also ein niedriges Herz-Minutenvolumen, und einen niedrigen Blutdruck hatten. Man setzte also Ergotaminderivate ein, um den Blutdruck zu erhöhen, und musste feststellen, dass die Patienten starben.

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