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Die Taucherotitis (Otitis externa)

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Jatros
13. September 2018
Autor:
Dr. Michael Schröckenfuchs

Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen<br> Brunn am Gebirge<br> E-Mail: hnobrunn@gmx.at<br> Web: www.hno-brunn.info

<p class="article-intro">Bunt, still und aufregend ist der Einblick in die Welt unter dem Meeresspiegel. Das Abtauchen im Urlaub wird zum Volkssport und damit einher gehen auch immer mehr Probleme mit dem Gehörgang. Neben anderen tauchassoziierten Störungen ist die häufigste Erkrankung die Otitis externa.</p>
<hr /> <p class="article-content"><p>Fernab &auml;rztlicher Betreuung ist man bei einer Tauchsafari mehrere Tage auf dem Schiff unterwegs und auf sich allein gestellt. Pro Tag werden drei bis vier Tauchg&auml;nge an verschiedenen Spots durchgef&uuml;hrt. Sporttaucher sind dabei meist 30&ndash;60 Minuten unter Wasser. Bei technischen Tauchern, die Dekompressionstauchg&auml;nge durchf&uuml;hren, liegt die Tauchzeit fast immer &uuml;ber 60 Minuten. Die Geh&ouml;rgangshaut quillt durch den langen Wasserkontakt auf und wird empf&auml;nglich f&uuml;r Entz&uuml;ndungen. Cerumen, Hautschuppen und verschmutztes Wasser beg&uuml;nstigen dies noch weiter. H&auml;ufige Erreger sind Pseudomonas aeruginosa und Staphylokokken. Sie dringen in die aufgequollene Haut ein. Manipulationen im Geh&ouml;rgang, z.B. um einen retinierten Wassertropfen herauszubekommen, oder W&auml;rme beg&uuml;nstigen die Entwicklung einer Otitis externa.</p>

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