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Audiologie

Hörimplantate bei einseitiger Taubheit

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Jatros Digital
21. Februar 2017
Autor:
Prim. Dr. Thomas Keintzel

Abteilung für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Klinikum Wels-Grieskirchen<br> E-Mail: thomas.keintzel@klinikum-wegr.at

<p class="article-intro">Bis vor einigen Jahren galt die Cochleaimplantation bei Patienten mit kontralateralem Normalgehör noch als kontraindiziert, doch die Forschungsergebnisse der letzten Jahre zeigen eindeutige Vorteile für die Betroffenen auf. Jenen Patienten, für die ein CI nicht infrage kommt, kann durch geeignete Verfahren ebenfalls ein besseres Sprachverstehen im Störlärm ermöglicht werden, nicht jedoch das Richtungshören.</p>
<p class="article-content"><div id="keypoints"> <h2>Key Points</h2> <ul> <li>Die Auswirkungen einer erworbenen einseitigen Ertaubung auf den beruflichen und privaten Alltag eines Betroffenen werden sehr oft untersch&auml;tzt.</li> <li>In Abh&auml;ngigkeit von der Genese, dem Zeitpunkt und der Dauer der Ertaubung sowie den individuellen W&uuml;nschen und Bed&uuml;rfnissen des Patienten k&ouml;nnen auf den Einzelfall zugeschnittene Ans&auml;tze zur H&ouml;rrehabilitation angeboten werden.</li> <li>Durch die fr&uuml;hzeitige Wiederherstellung eines binauralen H&ouml;rens einseitig taub geborener Kinder kann eine monaural kortikale Organisation vermieden werden.</li> </ul> </div> <p><img src="/custom/img/files/files_datafiles_data_Zeitungen_2017_Jatros Digital_Pneumo_1701_Weblinks_istock-nicht_verstehen-web.jpg" alt="Bild" width="820" height="358" /></p>

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