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ÖGGH 2019

Nichtalkoholische Pankreaslipomatose und Fettlebererkrankung – „two of a kind?“

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Jatros
12. September 2019
Autor:
Ing. Mag. Dr. Christian Kienbacher

KH der Barmherzigen Brüder, Wien

<p class="article-intro">Im Rahmen des Fortbildungskurses bei der diesjährigen Jahrestagung der ÖGGH in Innsbruck stellte Prim. Michael Gschwantler, Wien, das bislang wenig beachtete Krankheitskonzept der Pankreaslipomatose bzw. der „non-alcoholic fatty pancreas disease“ (NAFPD) vor und zog dabei Parallelen zur nichtalkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD).</p>
<hr /> <p class="article-content"><p>Die Pankreaslipomatose wurde bereits 1926 durch Schaefer und Kollegen historisch erstbeschrieben,<sup>1</sup> blieb jedoch lange Zeit relativ unbeachtet. Mittlerweile hat sich das nahezu unaussprechliche Akronym NAFPD f&uuml;r den Anglizismus &bdquo;non-alcoholic fatty pancreas disease&ldquo; etabliert, f&uuml;hrt Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Gschwantler, Wilhelminenspital Wien, in das Thema ein. Pankreassteatose und &bdquo;non-alcoholic fatty steatopancreatitis&ldquo; sind weitere in der Literatur verwendete Synonyme. Mittels bildgebender Verfahren wie Ultraschall, Computertomografie oder MRT wird eine vermehrte Fetteinlagerung im Pankreas festgestellt. Mit der zunehmenden Problematik einer weltweiten &bdquo;Adipositas-Epidemie&ldquo; bekommt die Pankreaslipomatose aktuell zunehmend Beachtung. Die H&auml;ufung rezenter Publikationen dokumentiert die zunehmende Relevanz und das Interesse im Rahmen der internationalen Forschung zum metabolischen Syndrom.</p>

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