© H. P. Hannert

15. Kinder-Haut-Tag

Schuppung an Füßen, Knien und Händen – nur ein therapierefraktäres Ekzem?

Wenn Kinder unter hartnäckigen Hautveränderungen an den Händen und Füßen leiden, führt der erste Gedanke oft zu bekannten Ekzemformen. Doch was passiert, wenn die Standardtherapien versagen? Eine genauere Untersuchung könnte der Schlüssel sein, wie dieser Fall eines 6-jährigen Jungen eindrucksvoll zeigt.

Ein 6-jähriger Bub wurde vorgestellt, da er seit dem sechsten Lebensmonat wiederkehrende Hautveränderungen zeigte. Diese betrafen primär die Füße, weniger ausgeprägt waren sie an Knien und Händen. Von den Eltern beschrieben wurde zunächst eine dezente Blasenbildung, die in schuppende Ausschläge überging. Neben leichtem Juckreiz bestanden keine Beschwerden und ein guter Allgemeinzustand. Mechanische Belastung und Thermenaufenthalte verschlimmerten die Symptome. Vorangegangene Behandlungen mit topischen Kortikosteroiden und Calcineurin-Inhibitoren brachten weder eine schnellere Heilungstendenz noch eine Verminderung der Schübe. Bei der klinischen Untersuchung zeigten sich multiple nummuläre Erytheme mit groblamellärer Schuppung und fokal kleinen Erosionen an den Fußrücken und Fußrändern sowie auch an den Händen. Hier waren insbesondere die Fingerstreckseiten betroffen. Weiters zeigten sich eine grobe Abschuppung und einzelne Erosionen präpatellar beidseits (Abb. 1).

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